Cossengrün e.V. – Fragen, die gestellt werden müssen
Ein letzter Newsletter in dieser Form
Dieser Newsletter wird voraussichtlich der letzte Newsletter in der bisherigen Form sein.
Die Gründe dafür liegen in den Entwicklungen der vergangenen Monate und Jahre. Mit diesem Newsletter möchten wir deshalb noch einmal die Möglichkeit nutzen, offen anzusprechen, was uns beschäftigt, welche Fragen sich aus unserer Sicht ergeben haben und warum diese Fragen nicht einfach unbeantwortet bleiben sollten.
Dabei geht es nicht darum, den Verein aufzugeben oder seine Zukunft grundsätzlich infrage zu stellen.
Es geht vielmehr darum, festzuhalten, was aus unserer Sicht innerhalb und rund um den Verein geschehen ist, welche Entwicklungen dazu geführt haben, dass sich engagierte und kritische Mitglieder zurückziehen, und welche Fragen daraus für die Zukunft des Vereins entstehen.
Auch wenn dieser Newsletter in dieser Form der letzte sein sollte, bedeutet das nicht, dass damit alle Fragen erledigt sind.
Vorbemerkung
Dieser Text ist keine offizielle Stellungnahme des Vorstandes des Cossengrün e.V.
Er gibt ausschließlich die persönliche Sichtweise und die Anliegen einzelner kritischer Mitglieder beziehungsweise ehemaliger Mitglieder wieder.
Die Verfasser sprechen ausdrücklich nicht im Namen des Vorstandes und nicht im Namen des gesamten Vereins.
Wir veröffentlichen diesen Text, weil wir der Auffassung sind, dass bestimmte Entwicklungen innerhalb und rund um den Verein offen angesprochen und hinterfragt werden müssen.
Dabei geht es uns nicht darum, einzelne Personen persönlich anzugreifen oder die Spaltung des Vereins weiter voranzutreiben.
Es muss aber möglich sein, Fragen zu stellen, unterschiedliche Wahrnehmungen zu benennen und von den Verantwortlichen nachvollziehbare Antworten zu erwarten.
Wo wir eigene Wahrnehmungen schildern, werden diese auch als solche dargestellt. Wo wir Fragen stellen, sind es Fragen und keine Behauptungen über Tatsachen, deren Beantwortung uns derzeit nicht möglich ist.
Warum wir darüber sprechen
Ein Verein ist mehr als sein Name, sein Vorstand oder die Räumlichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen.
Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, von Vertrauen, gemeinsamer Verantwortung und vor allem von Menschen, die bereit sind, Zeit und Kraft einzubringen.
Dazu gehört auch, dass unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben.
Es sollte möglich sein, Entwicklungen kritisch zu hinterfragen, Entscheidungen zu diskutieren und auch einmal anderer Meinung zu sein, ohne dass daraus persönliche Konflikte entstehen müssen.
Die Entwicklungen der vergangenen Zeit geben aus unserer Sicht Anlass, genauer hinzuschauen und Fragen zu stellen.
Dabei geht es nicht um eine Abrechnung.
Es geht um Transparenz, um die Rechte der Mitglieder und letztlich um die Frage, wie die Zukunft des Vereins aussehen soll.
Was hat sich im Verein verändert?
Aus unserer Sicht ist die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins schwieriger geworden.
Unterschiedliche Auffassungen über die Arbeit des Vereins, seine Ausrichtung und den Umgang miteinander haben wiederholt zu Konflikten geführt.
Dabei entstand bei einigen Mitgliedern der Eindruck, dass kritische Meinungen nicht mehr selbstverständlich als notwendiger Bestandteil eines funktionierenden Vereinslebens angesehen werden.
Doch genau das sollte in einem Verein möglich sein.
Mitglieder müssen Fragen stellen dürfen.
Sie müssen Entscheidungen hinterfragen dürfen.
Sie müssen auch sagen dürfen, wenn sie mit Entwicklungen nicht einverstanden sind.
Kritik ist nicht automatisch ein persönlicher Angriff.
Im Gegenteil: Sachliche Kritik kann dazu beitragen, Fehler zu erkennen, Entscheidungen zu überprüfen und einen Verein weiterzuentwickeln.
Kritische und aktive Mitglieder ziehen sich zurück
Besonders nachdenklich stimmt uns, dass viele aktive Mitglieder den Verein bereits verlassen haben oder ihren Austritt angekündigt haben.
Darunter befinden sich auch Menschen, die den Verein mit aufgebaut, über Jahre unterstützt und durch ihr persönliches Engagement geprägt haben.
Auch Gründungsmitglieder haben den Verein verlassen oder angekündigt, dies zu tun.
Aus unserer Wahrnehmung ziehen sich dabei gerade auch Menschen zurück, die Entwicklungen kritisch hinterfragt, Fragen gestellt oder eine andere Auffassung vertreten haben.
Damit verliert der Verein nicht nur einzelne Mitglieder.
Er verliert auch Erfahrung, Wissen, Engagement und unterschiedliche Stimmen.
Es stellt sich deshalb die Frage:
Warum verlassen gerade Menschen den Verein, die sich über lange Zeit aktiv eingebracht haben?
Und noch wichtiger:
Was müsste sich verändern, damit Menschen wieder bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und sich im Verein zu engagieren?
Wenn kritische Stimmen den Verein verlassen
Ein Verein braucht nicht nur Zustimmung.
Er braucht auch Menschen, die Fragen stellen, Zweifel äußern und Entscheidungen hinterfragen.
Wenn solche Menschen den Verein verlassen, verschwinden die Fragen dadurch nicht.
Im Gegenteil.
Die verbleibenden Mitglieder tragen dann eine besondere Verantwortung dafür, sich mit den offenen Fragen auseinanderzusetzen.
Sie können Informationen einfordern, Entscheidungen hinterfragen und dafür sorgen, dass Vorgänge nachvollziehbar aufgearbeitet werden.
Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger außerhalb des Vereins können ein berechtigtes Interesse daran haben, wie sich ein Verein entwickelt, der Teil des gesellschaftlichen Lebens in Cossengrün ist.
Dabei sollte es nicht um persönliche Auseinandersetzungen gehen.
Eine Aufarbeitung sollte sachlich erfolgen und sich an nachvollziehbaren Vorgängen, Entscheidungen und Unterlagen orientieren.
Fragen dürfen nicht dadurch verschwinden, dass diejenigen, die sie gestellt haben, irgendwann nicht mehr Mitglied des Vereins sind.
Ein Verein ist kein persönliches Eigentum
Ein Vorsitzender hat eine wichtige Aufgabe.
Er soll den Verein vertreten, Verantwortung übernehmen, die Arbeit des Vorstandes koordinieren und gemeinsam mit den anderen Verantwortlichen die Geschicke des Vereins lenken.
Ein Vorsitzender ist jedoch nicht der Eigentümer eines Vereins.
Ein Verein ist eine eigenständige Gemeinschaft, deren Angelegenheiten nach den geltenden Regeln und der Satzung von den dafür zuständigen Organen bestimmt werden.
Entscheidungen sollten deshalb auf Grundlage der Satzung, der zuständigen Beschlüsse und im Interesse des gesamten Vereins getroffen werden.
Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, welchen Einfluss einzelne Personen auf die Entwicklung des Vereins inzwischen haben.
Es stellt sich insbesondere die Frage, ob der Verein weiterhin als Gemeinschaft funktioniert, in der unterschiedliche Mitglieder gemeinsam Verantwortung übernehmen und Entscheidungen mitgestalten können.
Oder ob sich die Entwicklung zunehmend an den Vorstellungen einzelner Personen orientiert.
Diese Frage sollte offen und sachlich diskutiert werden können.
Auch die Vereinsorganisation wirft Fragen auf
Nach der Satzung besteht der Vorstand aus fünf Personen.
Ein Vorstandsmitglied ist ausgeschieden. Ein weiteres Vorstandsmitglied hat sich aus persönlichen Gründen aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen.
Damit stellt sich die Frage, wie die satzungsgemäße Besetzung und die Arbeitsfähigkeit des Vorstandes künftig sichergestellt werden sollen und warum bislang keine entsprechende Neubesetzung erfolgt ist.
Auch die finanzielle Kontrolle eines Vereins muss nachvollziehbar und unabhängig erfolgen können.
Die Satzung sieht hierfür Kassenprüfer vor.
Wenn diese ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen können oder aus dem Verein ausgeschieden sind, stellt sich die Frage, wie die in der Satzung vorgesehene Kontrolle künftig gewährleistet werden soll.
Eine unabhängige Prüfung der Finanzen ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie gehört vielmehr zu einer verantwortungsvollen und transparenten Vereinsführung.
Wenn Fragen zur Buchführung, zu Einnahmen und Ausgaben oder zur Verwendung von Vereinsmitteln bestehen, sollte es selbstverständlich sein, diese nachvollziehbar zu klären.
Eine weitere Frage: Wofür wurde der Verein ursprünglich gegründet?
Eine weitere Frage betrifft die ursprünglichen Ziele und Vorstellungen, mit denen der Verein gegründet wurde.
Dabei geht es insbesondere auch um die Bedeutung der Vereinsräume und der Werkstatt.
Deshalb stellen wir ausdrücklich folgende Frage:
War das Projekt „Verein“ von Anfang an tatsächlich als gemeinsames Projekt für die Mitglieder und die Dorfgemeinschaft gedacht – oder stand von Beginn an vor allem das Ziel im Vordergrund, eine Werkstatt beziehungsweise entsprechende Räumlichkeiten für die heutige Vereinsführung zu schaffen?
Wir stellen diese Frage ausdrücklich als offene Frage. Wir behaupten nicht, die Antwort darauf bereits zu kennen.
Gerade deshalb sollte diese Frage anhand der ursprünglichen Ziele, der damaligen Entscheidungen und der weiteren Entwicklung des Vereins nachvollziehbar beantwortet werden können.
Es geht dabei nicht darum, einzelnen Personen eine bestimmte Absicht zu unterstellen.
Es geht um die grundsätzliche Frage, welchen Zweck der Verein ursprünglich erfüllen sollte, wem die daraus entstandenen Möglichkeiten zugutekommen sollten und ob die heutige Entwicklung noch mit diesen ursprünglichen Vorstellungen übereinstimmt.
Dazu könnten beispielsweise folgende Fragen betrachtet werden:
- Welche Ziele wurden bei der Gründung formuliert?
- Welche Vorstellungen gab es damals über die Nutzung der Vereinsräume?
- Welche Entscheidungen wurden hierzu getroffen?
- Welche finanziellen Mittel wurden eingesetzt?
- Wem sollten die daraus entstandenen Möglichkeiten zugutekommen?
- Und entspricht die heutige Entwicklung noch dem ursprünglichen Zweck des Vereins?
Diese Fragen sollten sachlich beantwortet werden können.
Die Frage nach dem Umgang miteinander
Neben organisatorischen Fragen gibt es auch Fragen zum persönlichen Umgang innerhalb des Vereins.
Aus unserer Wahrnehmung wurden unterschiedliche Darstellungen über Personen und Vorgänge verbreitet.
Teilweise entstand dadurch der Eindruck, dass Mitglieder gegeneinander aufgebracht wurden.
Auch der Vorwurf, dass bewusst Unwahrheiten über andere Personen verbreitet würden, steht im Raum.
Gerade bei solchen Vorwürfen ist besondere Vorsicht notwendig.
Wer etwas behauptet, sollte es belegen können.
Und wer kritisiert wird, sollte die Möglichkeit erhalten, sich dazu zu äußern.
Nur so kann Vertrauen entstehen oder wiederhergestellt werden.
Unterschiedliche Wahrnehmungen müssen nicht zwangsläufig zu persönlichen Auseinandersetzungen führen.
Sie können auch Anlass sein, gemeinsam zu prüfen, was tatsächlich geschehen ist.
Wir brauchen keine persönlichen Auseinandersetzungen
Es geht uns nicht darum, einen öffentlichen persönlichen Streit weiterzuführen.
Es geht um grundsätzliche Fragen:
- Wie soll der Verein künftig funktionieren?
- Darf innerhalb des Vereins offen gesprochen und kritisiert werden?
- Werden Entscheidungen transparent und nachvollziehbar getroffen?
- Ist die Vereinsführung für die Mitglieder kontrollierbar?
- Werden die Regeln der Satzung für alle gleichermaßen angewendet?
- Können unterschiedliche Meinungen nebeneinander bestehen, ohne dass daraus persönliche Konflikte entstehen?
Auf diese Fragen sollte es klare Antworten geben.
Was jetzt notwendig wäre
Aus unserer Sicht wären mehrere Schritte notwendig:
- Eine offene und sachliche Diskussion innerhalb des Vereins.
- Eine ordnungsgemäße Ergänzung beziehungsweise Neubesetzung des Vorstandes, soweit dies nach der Satzung erforderlich ist.
- Eine unabhängige Prüfung der Vereinsfinanzen.
- Eine ordnungsgemäße und nachvollziehbare Kassenprüfung.
- Eine transparente Information der Mitglieder über wichtige Entscheidungen und Vorgänge.
- Ein respektvoller Umgang miteinander – auch bei unterschiedlichen Meinungen.
- Eine offene Diskussion über die ursprünglichen Ziele des Vereins und seine heutige Ausrichtung.
- Eine sachliche Aufarbeitung der Entwicklungen der vergangenen Jahre.
Dabei sollte nicht gewartet werden, bis noch mehr engagierte oder kritische Mitglieder den Verein verlassen.
Es geht um die Zukunft des Vereins
Der Verein hat eine Zukunft, wenn es gelingt, Vertrauen zurückzugewinnen und wieder eine Grundlage zu schaffen, auf der Menschen gemeinsam und ohne Angst vor persönlichen Konsequenzen mitarbeiten können.
Dabei muss aber auch klar ausgesprochen werden:
Die Zukunft des Vereins wird künftig nicht mehr selbstverständlich von denjenigen getragen werden, die sich über Jahre hinweg besonders engagiert, Verantwortung übernommen und ihre Zeit und Kraft eingebracht haben.
Viele dieser Menschen haben sich inzwischen zurückgezogen oder werden den Verein verlassen.
Damit geht dem Verein nicht nur aktive Mitarbeit verloren, sondern auch Erfahrung, Wissen und ein Stück seiner bisherigen Identität.
Es sollte deshalb nicht der Eindruck entstehen, dass diejenigen, die sich jetzt zurückziehen, künftig automatisch wieder bereitstehen werden, um die Arbeit des Vereins zu übernehmen und sein Fortbestehen zu sichern.
Es wird nicht mehr selbstverständlich die Gruppe der bisher besonders engagierten Mitglieder sein, die das Fortbestehen des Vereins gewährleistet.
Das ist eine Entwicklung, mit der sich der Verein auseinandersetzen muss.
Gleichzeitig bedeutet der Rückzug dieser Menschen nicht, dass sie dem Verein für immer den Rücken kehren wollen oder werden.
Auch wenn sie sich heute zurückziehen oder den Verein verlassen, müssen die Türen nicht für alle Zeiten geschlossen sein.
Eine spätere Rückkehr oder erneute Mitarbeit kann grundsätzlich möglich bleiben – wenn sich die Voraussetzungen verändern, Vertrauen wieder entsteht und ein Umgang miteinander möglich wird, bei dem unterschiedliche Meinungen und sachliche Kritik wieder ihren Platz haben.
Es geht deshalb nicht darum, Gewinner und Verlierer zu bestimmen oder einen Machtkampf auszutragen.
Es geht darum, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Menschen wieder gerne Verantwortung übernehmen und sich im Verein engagieren wollen.
Dafür braucht es klare Regeln, nachvollziehbare Entscheidungen, eine funktionierende Kontrolle und einen offenen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen.
Ein Vorsitzender soll einen Verein führen und vertreten. Er sollte ihn aber nicht beherrschen.
Ein Verein gehört nicht einer einzelnen Person, einer Familie oder einer bestimmten Gruppe.
Er lebt von seinen Mitgliedern und davon, dass diese sich einbringen und auf seine Entwicklung Einfluss nehmen können.
Es wäre bedauerlich, wenn gerade diejenigen, die den Verein über Jahre mit aufgebaut und getragen haben, am Ende nicht mehr diejenigen sein werden, die sein Fortbestehen gewährleisten.
Noch bedauerlicher wäre es, wenn die Gründe dafür nicht hinterfragt würden.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, wer heute noch im Verein ist.
Die entscheidende Frage ist, ob es gelingt, wieder Bedingungen zu schaffen, unter denen auch diejenigen, die sich zurückgezogen haben, irgendwann sagen können:
Jetzt lohnt es sich wieder, sich einzubringen.
Die Türen sollten deshalb nicht für immer zugeschlagen werden.
Die Verantwortung für die weitere Aufarbeitung
Wenn kritische Mitglieder den Verein verlassen oder sich zurückziehen, endet die Diskussion nicht automatisch.
Die Verantwortung für die weitere Aufarbeitung liegt dann insbesondere bei den verbleibenden Mitgliedern.
Sie können Fragen stellen, Informationen einfordern, Entscheidungen hinterfragen und sich für eine transparente Klärung einsetzen.
Auch andere interessierte Bürgerinnen und Bürger außerhalb des Vereins können Fragen stellen, insbesondere wenn es um Entwicklungen geht, die über den Verein hinaus für die Dorfgemeinschaft von Bedeutung sind.
Dabei sollte es nicht um persönliche Abrechnungen gehen.
Es geht darum, unterschiedliche Darstellungen miteinander abzugleichen, Vorgänge nachvollziehbar zu machen und offene Fragen zu klären.
Eine sachliche Aufarbeitung kann nicht davon abhängig sein, ob diejenigen, die ursprünglich Fragen gestellt haben, noch Mitglied des Vereins sind.
Wenn kritische Mitglieder gehen, verschwinden ihre Fragen nicht automatisch.
Unser Anliegen
Unser Anliegen ist nicht, den Verein weiter zu spalten.
Wir wünschen uns vielmehr einen offenen Umgang miteinander, bei dem Menschen ihre Meinung äußern können, ohne Angst vor persönlichen Konsequenzen haben zu müssen.
Wir wünschen uns einen Verein, der Menschen zusammenbringt und nicht voneinander trennt.
Einen Verein, in dem Gründungsmitglieder und neue Mitglieder gleichermaßen ernst genommen werden.
Einen Verein, in dem Kritik nicht automatisch als Angriff verstanden wird.
Einen Verein mit transparenten Finanzen, einem ordnungsgemäß funktionierenden Vorstand und einer klaren Zielsetzung.
Und einen Verein, in dem Entscheidungen nachvollziehbar getroffen und Regeln für alle gleichermaßen angewendet werden.
Wir sind der Auffassung, dass es nicht sinnvoll ist, die Entwicklungen einfach auszusitzen.
Es ist Zeit, die offenen Fragen zu stellen.
Und es ist Zeit, Antworten darauf zu ermöglichen.
Unser Anliegen richtet sich nicht gegen einzelne Personen.
Es richtet sich auch nicht gegen den Verein als solchen.
Es geht um den Cossengrün e.V., seine Mitglieder und um die Frage, welche Zukunft dieser Verein haben kann.
Abschließender Hinweis
Noch einmal ausdrücklich:
Dieser Text ist keine offizielle Stellungnahme des Cossengrün e.V., des Vorstandes oder eines Vereinsorgans.
Er gibt ausschließlich die Sichtweise und die Fragen einzelner kritischer beziehungsweise ehemaliger Mitglieder wieder.
Wir erheben nicht den Anspruch, auf jede Frage bereits eine abschließende Antwort zu haben.
Gerade deshalb werden einige Punkte ausdrücklich als Fragen formuliert.
Unser Anliegen ist, dass diese Fragen gestellt werden dürfen und dass sie sachlich, nachvollziehbar und transparent beantwortet werden können.
Auch wenn sich kritische Mitglieder aus dem Verein zurückziehen oder ihn verlassen, bleiben die angesprochenen Fragen bestehen.
Die weitere Aufarbeitung liegt damit insbesondere in der Verantwortung der verbleibenden Mitglieder und aller anderen Personen, die ein berechtigtes Interesse an einer sachlichen Klärung haben.
Es geht nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen.
Es geht darum, Fragen stellen zu dürfen.
Und es geht darum, Antworten zu ermöglichen.

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